Routenempfehlungen für Tagestouren
Die Schwaanhavel – Perle der Kleinseenplatte
Halbtagestour: im Mittelpunkt der Tour steht das kleine Flüsschen „Schwaanhavel“ : In seiner Naturbelassenheit mäandert es durch Erlenbruchwälder und Wiesen bis zum Plätlinsee. Mit etwas Glück begegnet man auf der Tour Eisvogel, Fischadler oder Fischotter. Die Schwaanhavel und auch der Plätlinsee sind für Motorboote gesperrt. Baden und der Besuch gastronomischer Einrichtungen sind in Wustrow möglich.
Schwaanhavel im Mai
Strecke: Kanu-Mühle – Havel - Schleuse Wesenberg – Schwaanhavel – Plätlinsee und zurück, Verlängerung bis Wustrow über den Plätlinsee möglich
Dauer: 3-4 Stunden (bis Wustrow u. zurück 5-7 Stunden je nach Pausenlänge)
Distanz: 8 km (bis Wustow u. zurück 15 km)
Pausenplätze: Havelwiesen gegenüber des Eingangs zur Schwaanhavel, Schwaanhavel-Brücke, Plätlinsee-Zeltlager, Wustrow
Umtragen: keine
Gaststätten: in Wustrow: „Zum Plätlin“, „Kaminhaus Paksi“, „Waldlust“, Bockwurst und Getränke im Dorfkonsum
Anmerkung: Schleuse: Ampelanlage, Motorbooten stets Vorfahrt gewähren, Umtragen mit Bootswagen möglich; Wechselsachen, Verpflegung, Getränk und Fernglas zur Greifvogelbeobachtung nicht vergessen
Die Schwaanhavel
Ganztages-Tour zur Heimat von Fisch- und Seeadler
Diese Tour führt havelabwärts (ohne Strömung) durch eine der bekanntesten Brücken in der Mecklenburgischen Seenplatte: der Alten Hausbrücke in Ahrensberg. Entlang großer Buchenwälder schlängelt sich die Havel dann weiter zum Wangnitzsee. Dieser See besticht durch seine Schönheit. Er hat drei Inseln. Da die Wangnitz für den Motorbootverkehr gesperrt ist, kann man hier des öfteren den Fischadler beim Fischen beobachten. Mit etwas Glück ist auch der Seeadler zu sehen, der hoch am Himmel seine Kreise zieht.
Hausbrücke Ahrensberg
Strecke: Kanu-Mühle –Havel – Schleuse Wesenberg – Finowsee – Havel – Wagnitzsee und zurück
Dauer: 5-6 Stunden
Distanz: 15 km
Pausenplätze: Havelwiesen gegenüber dem Eingang zur Schwaanhavel, an der Straßenbrücke Ahrensberg, „Rast beim Fischer“ an der Hausbrücke, Ein – und Aussatzstelle an der Wangnitz
Umtragen: keine
Gaststätten: Gaststätte in Ahrensberg – ca. 1 km zu laufen dazu Anlegen an der Strassenbrücke, an der Hausbrücke „Rast beim Fischer“ (geräucherter Fisch, Getränke, Eis)
Anmerkung: Schleuse: Ampelanlage, Motorbooten stets Vorfahrt gewähren, Umtragen mit Bootswagen möglich; Wechselsachen, Getränk und Fernglas zur Greifvogelbeobachtung nicht vergessen
Die „Nationalparktour“
Einen Tag lang die unberührte Natur dieses einmaligen Lebensraumes genießen und sich von seiner Stille verzaubern lassen. Dicht am Ursprung ist die Havel nicht mehr als ein Rinnsal, dass sich durch kleine, von dichten Wäldern umgebene, Seen schlängelt. Graureiher, Eisvögel, aber auch die Fisch- und Seeadler finden in diesem Schutzraum ihr zu Hause.
Bitte diese Tour rechtzeitig anmelden, da zwei Transporte notwendig sind, die auch mit zusätzlichen Kosten verbunden sind.
Useriner See am Abend
Strecke: Transport zum Startpunkt Pagelsee - Zotzenee – Jäthensee – Görtowsee – Zierzsee – Useriner See
Dauer: 5-6 Stunden
Distanz: 15 km
Pausenplätze: in Babke beim Fischer, in Blankenförde an der Brücke, an der Useriner Mühle = Aussatzstelle
Umtragen: Fischerei Babke – Kanuwagen vorhanden
Gaststätten: Imbiss beim Fischer in Babke, „Blankenförder Krug“ und „Hexenkate“ in Blankenförde
Anmerkung: Nationalparkbefahrensregeln beachten, Wechselsachen, Verpflegung, Getränk und Fernglas zur Greifvogelbeobachtung nicht vergessen
Die „historisch-kulturelle Tour“
Diese Tour führt nach Neustrelitz, in die barocke Residenzstadt. Besonders Familien mit Kindern ist ein Besuch des Slavendorfes zu empfehlen. Es liegt direkt am Wasser und hält viele Mitmach-Abenteuer aus der Zeit der ersten Siedler bereit.
Neustrelitz bietet Gastronomie, einen Tierpark und im Sommer das Operettenfestival zu Ehren der Königin Louise.
Zierker See im Frühling
Strecke: Kanu-Mühle – Woblitzsee – Kammerkanal – Zierker See und zurück
Dauer: 7-8 Stunden
Distanz: 23 km
Pausenplätze: entlang des Kanals
Umtragen: keine
Gaststätten: in Neustrelitz: z.B. Das „Bootshaus“ am Zierker See
Anmerkung: Schleuse: Ampelanlage, Motorbooten stets Vorfahrt gewähren; Wechselsachen, Verpflegung, Getränk nicht vergessen
Für Sportler: Die „Kleine 10 Seen- Rundtour“
Wer neben der einmaligen Landschaft auch die sportliche Herausforderung sucht, dem ist diese Tour zu empfehlen. Einfach ist nur nicht, diese vielen Eindrücke an einem Tag zu verarbeiten: da ist die Havel mit ihrem ständig wechselnden Anblick: mal gerade durch die Wiesen, dann mäandernd durch Erlen- oder Buchenwälder – da sind die kleinen Dörfchen mit ihren Bootshäuschen und den Gaststätten und natürlich die Seen zum “ Tief -durchatmen, sich Treiben lassen" oder zum Baden gehen.
Drei Schleusen bremsen den Sportler, bieten aber auch Gelegenheit zu einem kleinen Paddlerplausch.
Zum Schluss das Bonbon: Die Schwaanhavel. Bei guter Planung erlebt man dieses naturbelassene Flüsschen im Abendlicht – ein unvergesslicher Ausklang der Tour.
Ellbogensee im September
Strecke: Kanu-Mühle – Finowsee – Wangnitzsee - Großer Priepertsee – Ellbogensee – Kleiner Pälitzsee – Canower See – Labussee – Gobenowsee – Klenzsee – Plätlinsee – Kanu-Mühle
Dauer: 7-10 Stunden
Distanz: 30 km
Pausenplätze: „Rast beim Fischer“ an der Hausbrücke, Schleuse Strasen, Canow nach der Schleuse, Campingplatz am Gobenowsee, Umtragestelle in Wustrow, Schleuse Wesenberg und an den verschiedenen Anlandemöglichkeiten an den Seen
Umtragen: Wustrow 250m – Kanuwagen in der Kanu-Mühle erhältlich
Gaststätten: „Rast beim Fischer in Ahrensberg“, „Zum Löwen“ in Strasen, Fischer in Strasen an der Schleuse (geräucherte Forellen), „Zur Schleuse“ u.a. in Canow, Fischimbiss am Labussee in Canow, in Wustrow: „Zum Plätlin“, „Kaminhaus Paksi“, „Waldlust“, Bockwurst und Getränke im Dorfkonsum
Anmerkung: Sehenswert: Holzhausbrücke Ahrensberg, ab Gobenowsee Fahrverbot für Motorboote, Labussee bei Canow bei Starkwind gefährlich, Schleusen: Ampelanlage, Motorbooten stets Vorfahrt gewähren, Umtragen mit Bootswagen möglich; Wechselsachen, Verpflegung, Getränke und Fernglas zur Greifvogelbeobachtung nicht vergessen
Fahrrad-Kanu-Kombitour
Für Hotelgäste des "Rookhus" oder "Radlhus" in Wesenberg
Unsere Kombitour bietet neben dem Erleben der Seenplatte im Kajak oder Kanu, auch die Möglichkeit, mit der Fahrrad das beschauliche Städtchen Wesenberg zu entdecken.
Start und Zielpunkt sind die Kanu-Mühle. Zunächst geht es auf dem Wasser havelaufwärts - aber keine Angst, die Strömung ist so minimal, dass man sie nicht einmal ahnen kann. An den Woblitzsee schließt sich ein sehr hübscher Havelabschnitt an. Nach etlichen Mäandern erreicht man dann den von Wald umgebenen Labussee. Am südwestlichen Ufer liegt traumhaft das Hotel Rookhus. Es bietet die Gelegnehit zu einer Kaffeepause auf der Seeterrasse, bevor es dann mit dem Fahrrad weiter geht.
Geradelt wird vom Hotel durch den Wald entlang des Labussee nach Wesenberg und von dort aus wieder zur Kanu-Mühle.
Mit dem Rad auf Tour
Strecke: Kanu-Mühle – Woblitzsee - Havel - Labussee (Hotel Rookhus) – Kanu-Mühle
Dauer: 4-6 Stunden (je nach Rastdauer)
Distanz: 10 km per Kajak oder Kanu und 6 km mit dem Fahrrad
Pausenplätze: Campingplatz Havelberge am Woblitzsee, "Buhnenkopp" am Beginn des Labussee, Hotel Rookhus mit leckeren Kuchen, Torten, Eisbecher und Kaffeespezialitäten.
Anmerkung: Sehenswert: Fischadlerbeobachtung auf der Woblitz möglich, See- und Teichrosen auf der Havel, Buchenwaldufer;Wechselsachen, Verpflegung, Getränke und Fernglas zur Greifvogelbeobachtung nicht vergessen
Preis: 25 EUR/Person (inkl. Kanu oder Kajak, Fahrrad, Getränk, Karte, wasserdichter Packtonne, Paddel und Schwimmweste)
Diese Route ist an eine Übernachtung im Hotel "Rookhus" oder "Radlhus" in Wesenberg gebunden.